Tannkosh 2009 – das Resümee
Am Donnerstag hatten wir bestes Wetter und wir waren alle zuversichtlich, trotz der schlechten Wetterprognosen ein sonniges Wochenende erleben zu dürfen. Als wir den Stand aufbauten, waren wir erstaunt, wie viele Besucher schon vor Ort waren, gilt doch der Donnerstag eher als Aufbau- und Anreisetag. Unsere Promotion-Mädels fingen bereits Mittags an unsere Flyer zu verteilen, zumindest bei den Händlern hatten Sie aber wenig arbeit, den die meisten kannten uns bereits. Abends stimmten wir uns bei Grill und Wein auf die kommenden Tage ein. Dabei war unser Stand – übrigens der letzte auf dem Weg zu den Flugzeugen – besonders im Dunkeln dank unserer Fliegervideos ein kleiner Publikumsmagnet. Sogar die Securitys konnten es sich nicht verkneifen, sich bei jeder Runde ein paar Minuten den Erlebnisfilmen unserer Friedrichshafener-Piloten hinzugeben.
Die Nacht war ruhig und angenehm, leider hatte es aber bereits am nächsten Morgen nach Regen ausgesehen. Der ganze Freitag bestand eigentlich nur darin, den Plakatständer und die Flyer beim kleinsten Nieseln unter den Schirm zu holen. Bei dieser Aktion ist uns dann auch erst aufgefallen, dass jemand in der Nacht unseren dritten Barhocker gestohlen hatte – vermutlich ein Aussteller. Lieber Dieb, falls Du das hier ließt: vielen Dank für die 100 € Pfand die wir nicht mehr zurückbekommen haben!
Am Abend hatte es dann richtig angefangen zu stürmen. Gerade als wir beim Abendessen waren, wurde unser Grill ausgeblasen und die Teller weggeweht. Schon nach wenigen Minuten waren wir alle bis auf die Haut nass und die ersten Zelte flogen über die Rollbahn – die dann auch bis Samstagmittag ein einziger Matschhaufen war. Wir entschieden uns, unseren Stand Sturmfest zu machen und den Rest des Abends im Festzelt zu verbringen, was sich dann schlussendlich auch als eine gute Idee erwies, den schnell konnten wir unsere Sorgen vergessen und neue Kontakte knüpfen.
Am Samstagmorgen war das Wetter leider immer noch nießelig. Im laufe des Tages hatte sich daran auch leider nicht viel geändert. Die Nacht hatte leider Spuren an unserem Sand hinterlassen. Ein defekter Laptop (ausgerechnet der, der die Flugvideos abspielte), Papierplakat völlig durchnässt, Schirm undicht. Gegen Mittag kamen glücklicherweise noch einige Besucher vorbei, aber es war klar, dass bis zum Abend nicht mehr viel kommen würde. Enttäuschung machte sich breit. Jetzt konnte unsere Stimmung nur noch eines Retten, die Abendliche Flugshow und Rock im Hangar. Wir hatten Glück, abends machte der Himmel ein wenig auf und die Kunstsegler konnte noch eine atemberaubende Darbietung abliefern. Anschließend ging es in den Hangar zu einer Party die ich so noch nie erlebt habe. Alle Leute waren locker drauf (was wohl nicht zuletzt am gesteigerten Alkoholkonsum lag) und die Band spielte richtig gute Musik quer durch alle Genres. Als Verena Dolderer die Pokale für die am weitesten angereisten Piloten vergab, hatten wir die Hoffnung, dass wir auch einen Preis bekommen würden – für den kleinsten Tannkosh-Aussteller ever. Leider sind wir leer ausgegangen, vermutlich nur deswegen, weil unser Nachbar bereits am Freitagmorgen abgereist ist und wir uns etwas breit gemacht haben.
Leider hatten wir auf Tannkosh 2009 nicht die Möglichkeit so viele Leute zu erreichen wie wir uns erhofft haben, aber es hat sich gelohnt und wir werden wieder kommen. Versprochen!